

Ziel des Vereines
Der Sankt Stephan Verein, der älteste noch aktive ungarische Verein
Wiens, ist ein christlicher, karitativer Verein. Der Verein arbeitet eng
mit der wiener r.k. ungarischen Seelsorge zusammen und ist Mitgled des
Zentralverbandes der ungarischen Vereine in Österreich. Er hat keinerlei
Administrationskosten, die Arbeiten werden ausshlie0lich freiwilligen verrichtet.
Organisation, wer macht was
| Sankt Stephan Verein
Döblergasse 2 A-070 Wien Tel: (+431) 526-49-72 |
email:szt.istvan@utanet.at
FAX: +431-712-44-96 |
| Verantwortung | Name | Telephon |
| Präsidentin | Katalin Stipsicz | +431-876-78-26 |
| Vereinsseelsorger | Hochw. György Hegyi | +431-526-49-27 |
| Vizepräsident | Lajos Rudnay | |
| Direktorin | Sarolta Hajmasy | +431-5175-14 |
| Pfadfinder | Ilona Szemeredi | +431-405-49-61 |
| Seniorenhilfe | Anna-Maria Erdös | +431-405-49-41 |
| Stipendienfonds: | ||
| Stipendien-Organis. | Klara Ferenczy | +43-2252-48-321 |
| Vereinekoordination | Dipl.Ing.Miklós Karacsonyi | |
| Spenden | Dr Bela Szendey | |
| Gesellschaftsabende | Sarolta Hajmasy | |
| Finanzen | Istvan Erczhegyi | +431-596-89-35 |
| Schriftführerin | Klara Ferenczy | |
| Sekretär/Veranst.. | Dipl.Ing.Peter Stipsicz | +431-712-44-96 |
Zur Geschichte des Sankt Stephan Vereins
1998: 80. Gründungsjubiläum des Sankt Stephan Verein
Der Sankt Stephan, Verein, der älteste, noch aktive ungarischer Verein Wiens, feiert, trotz vieler Widrigkeiten, die unsere Region in dieser langen Zeit heimgesucht haben, 1998 den 80 Jahrestag seiner Gründung.
Dankbar erinnern wir uns an alle Mitglieder, die in den Jahren 1938 bis 1989, als dunkle Wolken unsere Heimatländer bedeckten, trotz vieler Schwierigkeiten die karitativen Ziele des Vereins unbeirrt weitergeführt haben.
Der Antrag zur Gründung des Vereines erfolgte am 23.4.1918. in einem Brief der kgl. ungarischen Botschaft an die k.u.k. Landeshauptmannschaft von Niederösterreich. Die Gründungsversammlung war am 21. Oktober 1918, die Tätigkeit wurde aber erst am 21. Jänner 1921. aufgenommen. Die Schirmherren des Vereins waren der jeweilige Primas von Ungarn, sowie der ungarische Botschafter in Österreich.
Hauptziel des Vereins war die karitative Unterstützung der, damals etwa 300.000 in Wien lebenden Ungarn. Bedürftige wurden materiell unterstützt, im Sommer in Ferienlager geschickt, zu Weihnachten beschenkt und bewirtet. Die ideelle Unterstützung bestand in Krankenhaus- und Altersheimbesuchen. Neben dem unentgeltlichen Zeitaufwand seiner Mitglieder wird die Tätigkeit des Vereines bis heute, durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, sowie durch die Einkünfte des St. Stephan Wohltätigkeitsballes, der einmal jährlich in der ungarischen Botschaft stattfindet, finanziert.
1938 mußte der Verein, durch die geänderten politischen Verhältnisse, seine Tätigkeit zwar einstellen, konnte aber, nach Maßgabe vorhandener Mittel seine karitativen und vor allem ideellen Aufgaben fortsetzen.
1945, nach der Besetzung Ungarns und der damit verbundenen neuen politischen Konstellation, wurden die Tätigkeiten weitergeführt. Die Statuten wurden geänder, anstelle des jeweiligen ungarischen Primas und des Botschafters, wurde der Kardinal von Wien, und 'ad personam' Kardinal Jozsef Mindszenty zu Schirmherren gewählt.1955, nach dem Staatsvertrag wurde der Verein durch den Abgesandten Kardinal Mindszentys, Mgr. Dr. Ivan Demel und die Präsidentin, Fürstin Antoinette Batthyány-Strattmann wiederbelebt. Wegen der Besetzung Ungarns konnte ein gesellschaftliches Ereignis, wie der 'Ungarball' nicht mehr inf der Botschaft abgehalten werden. Die Wohltätigkeitsbälle des Vereines mußten in die Palais Schwarzenberg, Pallavicini, Pálffy und Auersperg ausweichen.
Durch die Intervention von Diözesanbischof DDr. Stephan László, des apostolischen Visitators der Ungarn im Ausland, kam der Verein, zusammen mit der wiener r.k. Seelsorgeamt zu einer Heimstätte in der Döblergasse im 7. Bezirk.
Seit der1989 erfolgten politischen Wende in Ungarn stellt die
ungarische Botschaft seine Räume dem St. Stephan-Ball wieder zur Verfügung.
Die Ungarn Wiens sind als Volksgruppe anerkannt. Setdem werden gewiße
Tätigkeiten unseres Vereins vom Minderheitenfonds des Bundeskanzleramtes
unterstützt. Damit haben wir, neben zahlreichen neuen Mitgliedern,
eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft.
Der Verein und die ungarische r.k. Kirchengemeinde
in Wien
Das Wiener Ungarische Seelsorgeamt und der St. Stephan Verein Die Geschichte
der r.k. Pfarre läßt sich bis 1772 zurückverfolgen,
als sie von Sigismund Kolonits gegründet wurde. Der Kapuzinerpater
Dr. Tibor Radnai bekam 1958 den Auftrag, die ungarischen Flüchtlinge
zu betreuen. Er wurde u.a. von Msgr. Dr. Iván Demel unterstützt.
Er kam schon nach dem Krieg im Auftrag von Kardinal Mindszenty mit karitative
Aufgaben in den Westen und setzte diese Tätigkeit auch nach dem Prozeß
des Kardinals fort. Er verband sie mit seinen neuen Aufgaben im ungarischen
Seelsorgeamt. So konnte mit der Unterstützung des Eisenstädter
Diözesanbischofs DDr. Stephan László für das Seelsorgeamt
eine Wohnung in der Döblergasse gekauft werden.
Die große Wohnung diente zu Beginn als Studentenheim. Sie wird seit den 60-er Jahren als Veranstaltungsort für das Seelsorgeamt und den St. Stephan Verein verwendet. 1986 hat das Erzbistum dem Seelsorgeamt angeboten, die Räume renovieren zu lassen. Der Verein beteiligte sich an den Kosten der Renovierung und benutzt die Räume seither für seine Zusammenkünfte und Veranstaltungen.
Das Zusammenwirken zwischen Seelsorgeamt und Verein ist durch vollkommene
Harmonie und Einverständnis gekennzeichnet. Das wollen wir auch in
der Zukunft beibehalten!
Ungarische Sonntagsmesse: 10:30h in der Deutsch
- Ordenskirche Singerstr. 7, 1010 Wien
Aktivitäten im Verlauf eines Jahres
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Faschingsamstag |
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März |
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Besuch der Stipendianten |
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Ferienlager für Senioren |
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Pfadfinderlager |
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St. Stephanfest im Wr. Stephansdom |
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Präsentation des Vereins, Empfang |
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Weihnachtsfest für Senioren |
Der Verein setzt sich aus folgenden aktiven Gruppen zusammen
Der Sankt Stephan Ball (am Faschingssamstag)
Seit der demokratisierung Ungarns findet unser Ball, der alten Tradition
folgend, wieder in den Räumen der ungarischen Botschaft statt, die
dafür keine Miete verlangt. Aus dem dadurch verbesserten Ergebnis
des Balles, werden die meisten Aktivitäten des Vereins bestritten.
Unser Ball ist in der Wiener (und internationalen) Gesellschaft sehr gefragt.
Leider können wir aber nur etwa 700 Gäste in der Botschaft unterbringen.
Der Ball istr bereits einen Monat vorher völlig ausverkauft und gilt
als “Geheimtip” in deutschen und österreichischen Medien..
Die schönen Räume, das elegante, internationale Publikum sind seit jeher die Markenzeichen unseres Balles. Die Stimmung ist immer hervorragend und besonders harmonisch. Es wird sehr viel getanzt. Disco, Ballsaal und der Zigeunersaal mit dem besten Orchestern Ungarns ist voller Jugend. Ein gedecktes Diner wird serviert, die Mitternachtseinlage (um 1h) wird von den besten Volkstanzgruppen bestritten. Viele wollten zu Ballende in den Morgenstunden einfach nicht nach Hause gehen. Die Gäste (die teilnehmen könen) haben es weitererzählt, sodaß wir von Jahr zu Jahr mit größerwerdenenem Andrang kämpfen müßen.
Füre Ballinformation: FAX: +431-712-44-96
Das Ballkomitee
Die etwa aktiven Mitglieder des Ballkomitees erfüllen ihre vielfältigen
Aufgaben von Jahr zu Jahr besser.Das Komitee besteht aus ca. 30 Personen,
meist Ehepaaren um die Lebensmitte. Zu den immer komplexer werdenden Tätigkeiten
zur Vorbereitung des Balles gehören:
Das St.Stephansfest im Stephansdom (am Samstag
nach dem 20.August)
Die Feierlichkeiten zum St. Stephanstag im Wiener Stephansdom finden
traditionell am ersten Samstag nach dem 20.August statt und werden von
unserem Hochw. György Hegyi organisiert. Ungarische Pilger kommen
aus allen Teilen der Slowakei, Westungarns und Sloweniens nach Wien. Im,
von tausenden Pilgern in Tracht überfülltem Dom zelebrierte jeweils
ein ungarischer Diözesanbischof mit über 20 Priestern das Hochamt.
Der Dom dröhnte von den schönen alten ungarischen Kirchenliedern.
Nach der Messe wird am Stephansplatz mit Musik und Tänzen weitergefeiert.
Der Wiener Stephansdom ist natürlich nach dem ersten Märtyrer und nicht nach dem ersten heiligen ungarischen König benannt. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten. Während eine Reliquie, die rechte Hand des heiligen Königs in Gran (Esztergom) aufbewahrt wird, befindet sich der Unterarm in Staphansdom. Rechts vom Haupteingang ist das Gnadenbild aus Maria-Pócs, Matthias Corvinus hat im XV. Jh. das Dach der Kathedrale renoviert.